spanisch
englisch
Veranstaltungen      Stipendien      Virtuelle Akademie      Online-Bibliothek      Publikationen     
Unsere Projektarbeit in der Russische Föderation, Belarus, Kasachstan, Kirgistan, Tadshikistan, Uzbekistan

Die Subregion Ost
Sitz des Büros: Moskau, Büro Ural: Ekaterinburg

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ist seit 1992 in der Russischen Föderation und seit 1996 in den zentralasiatischen Staaten tätig, seit 2007 auch in Belarus. In Zusammenarbeit mit einer Reihe von Kooperationspartnern trägt die Stiftung dazu bei, in den Projektländern eine Grundlage zu schaffen, auf der die in den Anfängen begriffene Bürgergesellschaft aufbauen kann. Damit sollen gleichzeitig die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass sich Demokratie und Rechtsstaat entwickeln können. Auf diese Weise soll ein Beitrag dazu geleistet werden, dass sich im Osten Europas und darüber hinaus eine Zone von Stabilität und Prosperität herausbilden kann, die auf politischem Wettbewerb und Achtung der Menschen- und Bürgerrechte beruht.

Moskau mit Basiliuskathedrale. Foto:Johannes Teimer, photocase.com
Die Stiftung arbeitet auf den Feldern, die für die Herausbildung von Demokratie, Rechtsstaat und Bürgergesellschaft nach liberalem Verständnis wesentlich sind: Achtung und Durchsetzung von Menschen- und Bürgerrechten, Dezentralisierung, vor allem Föderalismus und kommunale Selbstverwaltung; Freiheit der Medien mit Schwerpunkt auf regionalen Medien; Förderung von Nachwuchseliten. Dabei werden mit einer Reihe von Partnern vielfältige Maßnahmen durchgeführt. Seminare und Konferenzen, Kolloquien und Runde Tische, Umfragen und Lehrfilme, Praktika und Informationsreisen nach Deutschland und andere europäische Länder. Eine ständige Einrichtung der Stiftung ist der „Liberale Club“: Er ist als Diskussionsclub angelegt und bietet Angehörigen der jungen Generation ein Forum für die Erörterung von Themen aus dem politisch-gesellschaftlichen Bereich, die von den Partnern am Ort als besonders diskussionswürdig angesehen werden. In den zentralasiatischen Projektländern wird zur Verbreitung des Gedankens der Toleranz das Medium Theater eingesetzt: In Kooperation mit führenden Theatern der jeweiligen Länder wird das dramatische Gedicht Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ in der jeweiligen Landessprache aufgeführt, begleitet von Kolloquien, die die Bedeutung der Toleranz in diesen islamisch geprägten Staaten zum Thema haben.

Auswahl und Konzipierung der Maßnahmen richten sich am Bedarf der Gesellschaft der Projektländer aus. Hilfe bietet die Stiftung nicht an, dies in der Auffassung, dass sie letztlich nicht benötigt wird. Die Gesellschaften der Projektländer besitzen alles, was zum Aufbau einer modernen Gesellschaft notwendig ist. In dieser Perspektive setzt die Stiftung vor allem auf Zusammenarbeit und Dialog; denn dies ist es, was die vielen Talente und die zahlreichen Menschen, die der demokratischen Entwicklung gegenüber aufgeschlossen sind, brauchen.

Zahlreiche Maßnahmen werden naturgemäß in den Hauptstädten der Projektländer durchgeführt. Überwiegend finden die Veranstaltungen der Stiftung jedoch in den Regionen statt, wo die Nachfrage nach Zusammenarbeit mit der Stiftung besonders groß ist. Hier geht es vor allem auch darum, zur Überwindung der Isolation beizutragen, in der sich die Gesellschaften der Projektländer auf Grund der geschichtlichen Entwicklung lange Jahre befunden haben und deren Auswirkungen auch heute noch zu spüren sind.

Die Stiftung versteht sich in den Projektländern als Ansprech- und Kooperationspartner in allen Fragen gesellschaftlicher Entwicklung. Dabei bietet sie das Know-how und die liberalen Lösungsmöglichkeiten an, über die sie verfügt. Ob die Partner der Stiftung von diesen spezifischen Erfahrungen Gebrauch machen, ist allein ihre Sache. Mit dieser Haltung ist die Stiftung in den Projektländern unterdessen zu einer festen Größe in allen Fragen geworden, die mit Blick auf die Entwicklung der Gesellschaft zu Rechtsstaat und Demokratie von besonderer Bedeutung sind. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ist in dieser Perspektive zu einem Teil des gesellschaftlichen Diskurses, wie er trotz aller Schwierigkeiten in den Projektländern vor sich geht.
Druckversion dieses Artikels    diesen Artikel versenden ...





Rechtliche Hinweise | Impressum





Subregion Ost
Wir über uns