Unsere Projektarbeit in Polen und in der Ukraine
Die Subregion Mittelost
Die Subregion Mittelost
Diese Subregion wird seit Anfang 2007 vom neuen Projektbüro in Kiew aus gesteuert. Damit trägt die Stiftung der politischen Öffnung der Ukraine seit der Orangenen Revolution Rechnung.
Im bedeutendsten Land der ehemaligen Sowjetunion kommt dem schwierigen Demokratisierungsprozess eine Schlüsselfunktion zu. Sollte es der Ukraine gelingen – eine bisher offene Entwicklung –, zu einer erfolgreichen Demokratie und Marktwirtschaft zu werden und gleichzeitig den russischen Nachbarn auf Distanz, aber trotzdem als Partner zu halten, entstünde hier ein Beispiel mit Strahlkraft weit in den Osten Europas hinein.
Die Widersprüche und Schwierigkeiten im Lande sind enorm, eine Situation, in der die politischen Stiftungen in ihren ureigensten Aufgaben gefordert sind. Förderung der institutionellen Verantwortung, Stärkung der Marktwirtschaft, Aufklärung über EU und NATO, Verstärkung des innerukrainischen Zusammenhaltes zwischen den verschiedenen Landesteilen, Einführung und Ausbau der innerparteilichen Demokratie, Vermittlung von Grundlagen einer bürgerorientierten Kommunalpolitik sind wesentliche Schwerpunkte der Stiftungsaktivitäten.
Projektpartner in der Ukraine sind politische Parteien, vorrangig aus dem „orangenen“ Sektor, und ihre Jugendorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, staatliche Institutionen sowie andere wichtige Meinungs- und Entscheidungsträger.
Polen, bevölkerungsreicher als alle anderen Beitrittsländer von 2004 zusammen, bleibt nach der EU-Erweiterung Deutschlands wichtigster Nachbar in Osteuropa. Politisch noch nicht gefestigt, ist Polen ein Kernland für die künftige Ost- und Nachbarschaftspolitik der EU. Hier liegen auch die Schnittpunkte mit der Ukraine, mit der eine rege Zusammenarbeit auf der zivilgesellschaftlichen Ebene, verstärkt inzwischen auch zwischen staatlichen Institutionen, gepflegt wird.
In Polen unterstützen wir vorrangig solche Institutionen, Organisationen und Personen, die sich für liberale Lösungen in den Bereichen „Rechtsstaat“, „Marktwirtschaft“ ,„Kommunalpolitik und Bürgergesellschaft“ sowie „Äußere Sicherheit“ einsetzen. Zielgruppen sind Führungskräfte und Mandatsträger in liberalen Parteien und deren Vorfeldorganisationen sowie liberale Persönlichkeiten in meinungsbildenden Positionen vor allem in den Medien und Universitäten. Der Arbeit mit jüngeren Menschen gilt unser besonderes Interesse.
Dabei geht es um die Stärkung der innerorganisatorischen Demokratie und des konstruktiven und informativen Dialogs mit den Bürgern. Gute deutsch-polnische Beziehungen, für deren Konsolidierung sich unsere Stiftung ebenfalls einsetzt, erhalten von einer Förderung rationaler Denkmuster, die den organisierten und den ideellen Liberalismus in Polen auszeichnen, eine substantielle Unterstützung.
Gemeinsame Veranstaltungen polnischer und ukrainischer Partner, bisher vor allem im kommunalpolitischen Bereich, sind ein weiteres Standbein unserer mittelosteuropäischen Aktivitäten.
Im Katalog der von uns angeregten, geförderten und organisierten Maßnahmen stehen Seminare, Workshops, Foren, Konferenzen, Veranstaltungsreihen, Kurzzeitberatungen, Publikationen, virtuelle Bildungsangebote (Internet), regionale und internationale Dialogveranstaltungen sowie Forschungsmaßnahmen.
Kontaktdetails
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
vul. Saksahanskoho 63/28 app.1
01033 Kiev, Ukraine
Tel: + + 38 044 284 33 94
Im bedeutendsten Land der ehemaligen Sowjetunion kommt dem schwierigen Demokratisierungsprozess eine Schlüsselfunktion zu. Sollte es der Ukraine gelingen – eine bisher offene Entwicklung –, zu einer erfolgreichen Demokratie und Marktwirtschaft zu werden und gleichzeitig den russischen Nachbarn auf Distanz, aber trotzdem als Partner zu halten, entstünde hier ein Beispiel mit Strahlkraft weit in den Osten Europas hinein.
Die Widersprüche und Schwierigkeiten im Lande sind enorm, eine Situation, in der die politischen Stiftungen in ihren ureigensten Aufgaben gefordert sind. Förderung der institutionellen Verantwortung, Stärkung der Marktwirtschaft, Aufklärung über EU und NATO, Verstärkung des innerukrainischen Zusammenhaltes zwischen den verschiedenen Landesteilen, Einführung und Ausbau der innerparteilichen Demokratie, Vermittlung von Grundlagen einer bürgerorientierten Kommunalpolitik sind wesentliche Schwerpunkte der Stiftungsaktivitäten.
Projektpartner in der Ukraine sind politische Parteien, vorrangig aus dem „orangenen“ Sektor, und ihre Jugendorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, staatliche Institutionen sowie andere wichtige Meinungs- und Entscheidungsträger.
Polen, bevölkerungsreicher als alle anderen Beitrittsländer von 2004 zusammen, bleibt nach der EU-Erweiterung Deutschlands wichtigster Nachbar in Osteuropa. Politisch noch nicht gefestigt, ist Polen ein Kernland für die künftige Ost- und Nachbarschaftspolitik der EU. Hier liegen auch die Schnittpunkte mit der Ukraine, mit der eine rege Zusammenarbeit auf der zivilgesellschaftlichen Ebene, verstärkt inzwischen auch zwischen staatlichen Institutionen, gepflegt wird.
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| Die polnische Flagge. Quelle:photocase.com |
Dabei geht es um die Stärkung der innerorganisatorischen Demokratie und des konstruktiven und informativen Dialogs mit den Bürgern. Gute deutsch-polnische Beziehungen, für deren Konsolidierung sich unsere Stiftung ebenfalls einsetzt, erhalten von einer Förderung rationaler Denkmuster, die den organisierten und den ideellen Liberalismus in Polen auszeichnen, eine substantielle Unterstützung.
Gemeinsame Veranstaltungen polnischer und ukrainischer Partner, bisher vor allem im kommunalpolitischen Bereich, sind ein weiteres Standbein unserer mittelosteuropäischen Aktivitäten.
Im Katalog der von uns angeregten, geförderten und organisierten Maßnahmen stehen Seminare, Workshops, Foren, Konferenzen, Veranstaltungsreihen, Kurzzeitberatungen, Publikationen, virtuelle Bildungsangebote (Internet), regionale und internationale Dialogveranstaltungen sowie Forschungsmaßnahmen.
Kontaktdetails
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
vul. Saksahanskoho 63/28 app.1
01033 Kiev, Ukraine
Tel: + + 38 044 284 33 94





